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17.
Mai
2011

3ds Max – Interior Rendering [19.147 x gelesen]

Mitte 2009 fing ich damit an, aus Spaß an der Freude, meine neu bezogene Wohnung stĂŒckweise, in Form eines 3D Modells, zu digitalisieren. PrimĂ€r ging es mir darum meine FĂ€higkeiten im Umgang mit der 3D-Software 3ds Max weiter zu vertiefen. Insbesondere stand dabei das Modellieren von GegenstĂ€nden und die Beleuchtung im Vordergrund. Das fing mit einem Glastisch an. Es folgte der gesamte Raum und letztendlich hörte alles bei der kompletten Wohnung auf 😉

Etliche hilfreiche Tutorials (auf Youtube oder in Foren) zum Erlernen bestimmter Techniken waren nötig. Tools, Arbeitsschritte und bestimmte Funktionen von 3ds Max, welche sich mir vorher nicht ganz erschlossen, verstand ich nun endlich. Somit wurde auch meine Arbeitsweise ĂŒber die letzten Jahre immer effektiver. Viel Zeit nahm aber auch das Rendering selbst in Anspruch. Max bietet in Kombination mit Vray eine FĂŒlle von Einstellungen, welche je nach verwendeten Materialien, Kameraperspektiven und dem Anspruch an QualitĂ€t ausprobiert werden mussten. Gelegentlich musste ich sogar neue Szenen bauen, um bestimmte Einstellungen nachzuvollziehen oder deren Wirkung zu verdeutlichen.

Doch natĂŒrlich hab ich nicht die letzten Jahre NUR an diesem Projekt gesessen. Zwangs- oder kreative Pausen von mehreren Monaten waren des öfteren unerlĂ€sslich. UnerlĂ€sslich bei diesem Projekt war auch die ZEIT und RECHENPOWER. In der Phase der finalen Renderings (welche fast ausschließlich Nachts liefen) konnte es gut und gerne passieren, dass mein Rechner 4 – 8 Stunden auf Hochtouren renderte. Bei einer Einstellung benötigte er sogar 31 Stunden!!!, fĂŒr EIN Bild wohlgemerkt 😉 Abschließend erfolgte noch eine Nachbearbeitung der Bilder hinsichtlich Kontrast, Farbkorrektur, Farbbalance, Tonwertkorrektur und Blendenfleck mittels Photoshop CS5.

Nun noch ein paar Details:

Verwendet wurde ursprĂŒnglich 3ds Max in Version 2010 in Kombination mit Vray 1.5. Mitte 2010 bin ich dann auf Max 2011 und Vray 2.0 umgestiegen. Beides jeweils in 64bit Versionen. Pro Kameraeinstellung konnte die Zahl der zu rendernten Objekte von 480 bis 1300 reichen. Der Ordnung halber wurden die Objekte der einzelnen RĂ€ume in entsprechende Ebenen angelegt. Dadurch konnte man die Zahl der Polygone/Vertices wĂ€hrend des Arbeitens auf ein ertrĂ€gliches Maß reduzieren. Dies gesamte Szenerie besitzt ca. 2060 Objekte, 6.485.629 Polys und 7.248.309 Vertices.

Meine PC Konfiguration sah wie folgt aus:

CPU: Intel(R) Core(TM) i7 920  @ 2.67GHz, Quad-Core, 6 GB DDR3,
GPU: Zotiac NVIDIA GeForce GTS 250 (128SP 16C 1.84GHz, 1GB DDR3 2.2GHz 256-bit)
OS: Win7 (64bit)


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Kategorie: Rendering