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Ende Aus – Tote Maus…
..das Resultat eines erfolgreichen Biotechnologen?Folgender Beitrag zeigt einen kleinen Einblick in die Welt des Sezierens bzw. Präparierens von toten Lebewesen. Dies ist nichts für Weicheier, Schattenparker und Beckenrandschwimmer. Also für diese Personen gilt: Bitte nicht weiter lesen.
Eigentlich gehört das Sezieren/Präparieren in den Bereich der Medizin doch manchmal ist es erforderlich für bestimmte Versuche und Tests auch als Biotechnologe solche Aufgaben für die Wissenshaft zu erledigen. Meine Aufgabe lautete also heute: Seziere eine Maus und entnehme Herz und Milz!
Klingt einfach, ist es aber nicht, wenn man dann tatsächlich vor der Aufgabe sitzt. Doch der Reihe nach…
Zuerst ging es heute in die Abteilung der Tierhaltung für Raten und Mäuse. Aus den dortigen Käfigen war es meine Aufgabe 2 Mäuse für eine Organpräparation auszuwählen. Warum ich mich letztendlich auf 2 männliche Mäuse geeinigt habe ist mir bis jetzt noch nicht ganz klar Augen zwinkern Um den Mäusen jedoch die letzten Minuten so angehnem wie möglich zu machen, gab es noch ein wenig Futter und ein paar kleine Streicheleinheiten von meiner Seite. Mäuse sind ja eigentlich auch ganz süße und niedliche Tierchen… Lol
In der Zwischenzeit bereitete ich schon meinen kleinen “OP-Saal” vor. Der bestand, anders als man vielleicht in der Forschung erwartet aus einem Schreibtisch, einer Styropor-Alufolie-Unterlage, einer Schere, Pinzette und kleinen Stecknadeln.
Nun begann auch schon der eigentlich Akt der Tötung und des Präparierens.
Man nehme eine Maus und hält ihren Kopf in ein Falcon-Tube mit einem getränktem Lappen aus einem betäubentem Mittel. Nach wenigen Sekunden und einem kleinem Augenreiben war die Maus im tiefsten Schlaf. Nun folgte die eigentlich Tötung durch Genickbruch mit Hilfe einer 30cm Pinzette. In diesem Moment war die Maus also Tot. Sie wurde nun auf der Styroporplatte mit Hilfe von Nadeln fixiert um das Aufschneiden mit der Schere etwas zu vereinfachen. Dieser erste Schnitt mitten durch die Bauchdecke war schon ein merkwürdiges Gefühl und zwang einem regelrecht dazu das Gesicht leicht zu verziehen Nö
Die nun entstandenen Hautlappen wurden weiter mit Nadeln fixiert. Man blickt also nun in die gesamten Eingeweihten der Maus.
Nun galt es aus dem gesamten Gewühr das Herz und die Milz zu finden. Für einen der keine Ahnung von der Physiologie der Maus hat natürlich ein kleines Problem. Doch meine Betreuerin zeigte mir die wichtigsten Organe. Unvorstellbar wie klein eigentlich das Herz einer Maus ist…
Nach Entnahme ist es sogar vorgekommen das das Herz noch leicht geschlagen hat. Etwas kleiner dafür länglicher war die Milz. Beide Organe, sowie die Leber waren rot gefärbt, während der Darm leicht bräunlich bis grün erschien. Die entnohmenen Organe wurde anschließend in -196°C kaltem Stickstoff schockgefroren. Aus ihnen sollen in den nächsten Tagen Kernproteine aus Cytosol und Zellkern isoliert werden. Bei den Mäusen handelte es sich um gesunde, welche als “Positivkontrolle” für weitere Experimente dienen sollen. Natürlich fiel einem diese Arbeit nicht allzu leicht, doch ist es für die Entwicklung von neuen Medikamten unabdinglich…




Februar 2nd, 2010 um 14:26
hohoho
Februar 19th, 2010 um 19:10
hallo?!weiß jemand wieviel das herz einer maus wiegt????
Februar 19th, 2010 um 19:12
bitteeeee schreibt hier als kommentar zurück!!!!bittteeeeee ich brauch des ganz dringend!!!!!
schreibts wenn ihr s wisst einfach schnell als kommentar hin wär mir echt ne hilfe!!! nochmal die frage: wer weiß wieviel das herz einer maus wiegt???
Februar 19th, 2010 um 19:19
weiß ich aus dem Kopf nicht, steht im Laborbuch. Ich komme erst am Montag dazu :-/ Kommt auch auf den Mausstamm an. Unsere (ganzen) Mäuse wiegen im Schnitt 20-25 g.
Februar 22nd, 2010 um 09:30
Nachtrag: Die Herzen unserer Mäuse wiegen im Schnitt 50-70 mg.